
Jahreswechsel ist Bewertungszeit – Verkehrswertgutachten und Verkehrswertschätzung als Grundlage fundierter Entscheidungen
Ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, eine Vielzahl unterschiedlichster Immobilien, täglich neuer Kundenkontakt und ständig neue Erfahrungen – all das macht die Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann so spannend und vielseitig.
Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Das bedeutet, dass die praktischen Fähigkeiten direkt im Ausbildungsbetrieb erlernt werden, während das theoretische Wissen parallel in der Berufsschule vermittelt wird. Diese Kombination aus Praxis und Theorie sorgt für eine umfassende und praxisnahe Ausbildung.
Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Nach dem erfolgreichen Abschluss und dem Bestehen der IHK-Prüfung dürfen sich die Azubis offiziell Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau nennen – ein staatlich anerkannter Abschluss mit ausgezeichneten Zukunftsaussichten.
Neben den formalen Voraussetzungen, wie einem mittleren Schulabschluss und gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch und Wirtschaft, sind auch die persönlichen und sozialen Kompetenzen entscheidend für eine Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau. Wer sich für den Beruf interessiert, sollte vor allem persönliche Stärken in Kommunikation, kaufmännischem Denken, Kundenorientierung, sorgfältige Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein mitbringen.
Nach der Ausbildung stehen zahlreiche Karrierewege offen: Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es unter anderem bei Immobilienmaklern, Hausverwaltungen, Bauträgern und Projektentwicklern, Facility-Management-Unternehmen, Banken sowie in vielen weiteren Bereichen der Immobilienwirtschaft.
Der schulische Teil der Ausbildung zur Immobilienkauffrau kann entweder im Teilzeitunterricht oder im Blockunterricht absolviert werden. In Niedersachsen bieten mehrere Berufsschulen den Unterricht für Immobilienkaufleute an. In Bremen und Oldenburg findet dieser in Teilzeitform statt. Das bedeutet, dass die Auszubildenden an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule besuchen und die restliche Woche im Ausbildungsbetrieb sind.
Anders gestaltet sich der Unterricht an der Berufsschule in Springe, die den Blockunterricht anbietet. Hier besuchen die Berufsschülerinnen und Berufsschüler die Schule mehrere Wochen am Stück und sind in den übrigen Wochen vollständig im Betrieb tätig.
Welche Berufsschule besucht wird, hängt in der Regel vom Ausbildungsbetrieb und dessen Standort ab. Durch meine Ausbildung bei Benjes Immobilien in Bruchhausen-Vilsen und die recht zentrale Lage zwischen Bremen und Springe hatte ich die Wahl zwischen beiden Standorten. Der größte Unterschied zwischen den Schulen liegt in der Unterrichtsform – Teilzeit oder Blockunterricht.
Für meine Entscheidung war genau dieser Punkt ausschlaggebend. Schnell stand für mich fest: Ich werde die Berufsschule an der BBS Springe im Blockunterricht besuchen. Der große Vorteil dieser Unterrichtsform liegt für mich darin, dass sich Theorie und Praxis zeitlich klar voneinander trennen lassen und mein Fokus jeweils vollständig bei der Schule oder im Betrieb liegt.
Die Berufsschule in Springe besuche ich etwa alle zwei bis drei Monate für jeweils vier bis sechs Wochen. Während dieser Zeit bleibe ich unter der Woche in Springe und widme mich vollständig der theoretischen Ausbildung. Neben den allgemeinen kaufmännischen Fächern werden immobilienspezifische Inhalte unter anderem in den Bereichen Vermietung, Verwaltung, Maklergeschäfte und Bauprojekte unterrichtet. Nach den jeweiligen Schulblöcken kehre ich mit neuem Wissen in den Ausbildungsbetrieb zurück und kann die Theorie direkt in der Praxis anwenden.
Ob ein Beruf zu den eigenen Interessen, Eigenschaften und Fähigkeiten passt, lässt sich am besten durch ein Praktikum herausfinden. Umso wichtiger ist es, dass Betriebe jungen Menschen die Gelegenheit bieten, den Berufsalltag hautnah kennenzulernen.
Schon seit Jahrzehnten bietet Benjes Immobilien jungen Menschen die Chance, durch ein Praktikum oder einen „Schnuppertag“ erste Einblicke in den Berufsalltag eines Maklerbüros zu gewinnen. Auch ich konnte durch ein zweiwöchiges Betriebspraktikum meinen Berufswunsch festigen und schließlich im vergangenen Jahr meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei Benjes Immobilien beginnen.
Aktuell befinde ich mich im zweiten Lehrjahr und habe bereits viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dabei habe ich erneut erkannt, wie vielseitig, abwechslungsreich und spannend die Ausbildung zur Immobilienkauffrau ist. Besonders schätze ich die Abwechslung zwischen klassischer Büroarbeit am Schreibtisch und den Außendiensten bei den Objekten vor Ort. Keine Immobilie ist wie die andere - und genau das macht den Beruf so vielseitig!
Dich interessiert die Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau und du fragst dich, passt der Beruf zu mir? Dann mache jetzt einen kurzen Test! Klicke auf den folgenden Link und erfahre, ob du das Zeug für die Ausbildung hast – https://www.immokaufleute.de/test.html